Varadero ist ein Sondergebiet an der Nordküste Kubas auf der Halbinsel Hicacos, gut 120 Kilometer östlich von Havanna. Hier befindet sich auch der zu den USA nächstgelegene Punkt. Die ursprünglich von Indianern besiedelte und bewaldete Halbinsel wurde von den Spaniern für den Schiffbau abgeholzt, ihre Höhlen dienten als Unterschlupf für Piraten. Kapitäne ließen ihre Schiffe zur Ausbesserung an diesen Ufern vor Anker gehen, daher der Name Varadero (Reparaturdock). Varadero hat heute etwa 7.000 Einwohner auf der Halbinsel Hicacos sowie weitere 13.000 in den eingemeindeten Ortschaften Santa Marta und Boca de Camarioca und wird von rund 500.000 Touristen jährlich besucht.
Letzte Aktualisierung : 19.05.2012
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