Die Kegelrobbe ist neben dem Seehund die zweite an deutschen Küsten verbreitete Robbenart und ist das größte freilebende Raubtier Deutschlands (bis zu 300 kg). Der Name leitet sich von der kegelförmigen Kopfform der Robbe ab. Kegelrobben waren für Robbenjäger nur von geringem kommerziellen Interesse, viele wurden aber von Fischern getötet, die sie als Konkurrenz empfanden. Inzwischen sind sie in den meisten Ländern geschützt, und die Bestände sind auf etwa 100.000 Kegelrobben im östlichen Atlantik angewachsen. 40 Prozent des weltweiten Kegelrobben-Bestands leben an den Küsten Großbritanniens. Vom Seehund ist die Kegelrobbe durch ihre viel massigere Gestalt unterschieden. Außerdem haben Seehunde einen rundlichen, Kegelrobben einen eher spitz zulaufenden Kopf. Die Männchen sind auf dunkelgrauem Grund hell gefleckt, Weibchen dagegen sind dunkelgrau gefleckt auf silbergrauen Grund.
Schleswig-Holstein
Letzte Aktualisierung : 19.05.2012
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